Ajvar Rezept | Ajvar selber machen

Ajvar ist eine sehr leckere Würzpaste vom Balkan und wird traditionell zu sehr vielen Balkangerichten (z.B. Cevapcici) serviert. Viele Gerichte, wie zum Beispiel Djuvec Reis, werden auch mit Ajvar zubereitet und darüber hinaus schmeckt Ajvar auch als pikanter Brotaufstrich unglaublich lecker! Ajvar schmeckt würzig und pikant bis scharf. Wer die Schärfe allerdings nicht so gut verträgt, muss jedoch nicht auf den Ajvar-Genuß verzichten, da es Ajvar in Gläsern sowohl pikanter als auch mild zu kaufen gibt. Am besten schmeckt der Ajvar des Herstellers „Sofko“, alternativ ist auch Ajvar von „Podravka“ ganz gut. Allerdings ist Ajvar selber machen auch nicht so schwer. Hier ist das originale Ajvar Rezept dazu.

Für das originale Ajvar Rezept braucht man folgende Zutaten:

  • 2,5 Kilo rote Spitzpaprika
  • 1 Kilo Auberginen
  • 1 gro0e Zwiebel
  • 5-10 Knoblauchzehen
  • 5 scharfe Peperoni
  • 400 ml Olivenöl
  • 5 EL Essig
  • etwas Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Ajvar selber machen nach originalem Ajvar Rezept

Dieses Ajvar Rezept erfordert schon etwas Geduld und einiges an Zeit, doch die Mühe zahlt sich in jedem Fall aus! Ajvar ist lecker und universell einsetzbar, zum Beispiel als Gemüseaufstrich zum Frühstück, Dip zu Knabbersachen, Würzpaste zum Kochen oder als Beilage zu diversen Gerichten. Am besten macht man sich gleich einen Vorrat mit mehreren Gläsern, so dass man immer einen Vorrat an Ajvar zu Hause hat.

Zunächst entkernt man die Spitzpaprika, wäscht sie gut ab und schneidet sie in zwei Hälften. Die Auberginen werden geschält und in ca. 2 cm dicke Scheiben geschnitten. Paprika und Auberginen werden mit Öl bepinselt, auf ein Backblech mit Backpapier gelegt und kommen dann für 20 Minuten in den auf 200° vorgeheizten Backofen. Danach entfernt man die Haut der Paprika. Das geht am besten, wenn man vor dem abpellen der Haut kurz ein feuchtes Handtuch auf die heißen Paprika legt. Paprika, Auberginen und die Zwiebel werden nun in kleine Würfel geschnitten und mit etwas Öl in er Pfanne angebraten.

Nun kommen die angebratenen Paprika, Auberginen und Zwiebeln mit gepresstem Knoblauch und den Peperoni in eine Schüssel, wo sie mit dem Pürierstab zu einem Brei püriert werden. Danach wird die Masse ohne die Zugabe von Wasser, doch mit dem restlichen Öl in einem großen Topf bei ständigem Rühren auf niedrigster Stufe für etwa 2 Stunden geköchelt. Nach einer Stunde gibt man noch Essig und Zitronensaft hinzu und schmeckt den Ajvar mit Salz und Pfeffer ab. Ist die Flüssigkeit weitestgehend eingekocht und weist die Masse eine homogene Konsistenz auf, ist der Ajvar fertig und kann in Gläser abgefüllt und konserviert werden.

Ajvar einkochen und konservieren

Nun muss der Ajvar noch in zuvor ausgekochte Gläser mit Schraubverschluss gefüllt werden, damit er haltbar gemacht wird und nicht vorschnell verdirbt. Dazu füllt man die noch heiße Ajvar Masse in die heißen Gläser und gießt noch etwas Olivenöl obenauf, bis das Glas randvoll ist. Nun schraubt man den (ebenfalls zuvor ausgekochten) Deckel fest zu und stellt die Gläser kopfüber für 20 Minuten auf den Tisch. So entsteht ein Unterdruck, der die Gläser konserviert und den Ajvar haltbar macht. Luftdicht verschlossen und kühl gelagert ist der Ajvar über einen längeren Zeitraum haltbar. Nach diesem originalen Ajvar Rezept wird der Ajvar vielerorts auf dem Balkan zubereitet.