Rezept für kroatisches Maisbrot

Kroatien ist ein beliebtes Urlaubsziel, mit einer wunderschönen Landschaft und ausgesprochen gastfreundlichen Menschen. Urlaubern bleiben aber auch die vielen kulinarischen Köstlichkeiten in bester Erinnerung, die man im Kroatien-Urlaub gerne gegessen hat und in Deutschland ein Stück weit vermisst, da es viele kroatische Spezialitäten hier kaum zu kaufen gibt, kroatisches Maisbrot beispielsweise. Kroatien ist ja für seine Backtradition bekannt und man findet überall noch echte Bäckereien mit leckeren Backwaren, die noch in echter Handarbeit gefertigt wurden. Wer kroatisches Maisbrot liebt und vermisst, kann es nach diesem Rezept gerne nach backen.

Zutaten für kroatisches Maisbrot:

  • 1 Tasse Maisgrieß
  • 1 Tasse Maismehl
  • 5 Tassen Weizenmehl
  • 1 Pck. Frischhefe
  • 1 Becher Naturjoghurt
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Margarine
  • 1 EL Salz

Kroatisches Maisbrot backen

Als Erstes vermischt man in einer Schüssel den Maisgrieß mit dem Maismehl und bringt ungefähr einen Liter Wasser zum Kochen. Danach gießt man das kochend heiße Wasser hinein und rührt so lange um, bis die Masse eingedickt ist. Während das Ganze nun etwas abkühlt, erwärmt man in einem kleinen Topf den Joghurt und verrührt ihn mit der zerbröselten Hefe sowie mit einem 1 Esslöffel Honig und einem Teelöffel Mehl und lässt das Ganze etwas stehen, bis die Hefe Bläschen wirft.

Nun vermischt man Maismehl, Weizenmehl, Salz, zerlassene Butter und das Joghurt-Gemisch gut miteinander und knetet mit den Händen einen Teig daraus. Ist der Teig zu klebrig, gibt man einfach noch etwas Weizenmehl dazu. Nun sollte man den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen. Anschließend wird das Maisbrot auf einem Pizzastein oder in einer gefetteten bzw. mit Backpapier ausgelegten Auflaufform im Backofen bei 180° gebacken. Nach etwa 45 Minuten – 1 Stunde ist das Brot fertig.

Es gibt verschiedene Rezepte für kroatisches Maisbrot und in vielen wird beispielsweise Hartweizenmehl als Zutat verwendet. Beim Hartweizenmehl handelt es sich um eine Sonderform des Weizens mit einem deutlich höheren Kleberproteingehalt als bei Weichweizen. Bei der Verwendung von Hartweizen kann für kroatisches Maisbrot also mehr Maismehl (Hartweizen-, Weichweize- und Maismehl zu gleichen Teilen) verwendet werden, ohne dass das Brot bröckelig wird. Dadurch schmeckt das Maisbrot süßlicher und sieht gelblicher aus.

Allerdings bekommt man das Hartweizenmehl hierzulande nicht so einfach im Supermarkt – höchstens in Reformhäusern, doch da hat das Hartweizenmehl natürlich auch seinen Preis. Alternativ dazu kann man wie hier beschrieben aber auch Maisgrieß, Maismehl und Weizenmehl in der angegebenen Menge verwenden. Das Brot schmeckt leicht süßlich und wirklich hoch-aromatisch und wer mag, kann das Rezept auch noch etwas verfeinern und beispielsweise 1/2 Teelöffel Chili oder einige schwarze Oliven oder Paprika-Stückchen mit in den Teig geben.