Kroatischer Sataras Gemüseeintopf

Deftige Eintöpfe werden auf dem Balkan sehr gerne gegessen. Der Sataras (Sataraš: sprich „Satarasch“) ist ein leckerer Gemüseeintopf aus der Region Slawonien und ein sehr beliebtes kroatisches Nationalgericht, das ursprünglich aus der Region Slawonien stammt. Sataras wird vielerorts in abgeänderter Form zubereitet, doch hierbei handelt es sich um das Originalrezept, wie man es aus Slawonien kennt. Dieses vegetarische Hauptgericht schmeckt ungemein lecker und ist zudem noch sehr einfach in der Zubereitung.

Diese Zutaten braucht man für kroatischen Sataras:

  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Paprika (Tomatenpaprika oder Spitzpaprika, je nach Geschmack)
  • 6 vollreife Tomaten
  • 1 kleine, frische Chillischote
  • Frischer Dill
  • Thymian
  • Petersilie
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Vegeta (kroatisches Gewürzsalz)
  • 4 frische Eier

Sataras nach slawonischem Originalrezept zubereiten

Zunächst werden die Zwiebeln geschält und fein gewürfelt. Die Paprika (Sorte ist im Prinzip egal, sollten nur gut gereift sein, gleiches gilt für die Tomaten!) wird gewaschen und entkernt und wie die Tomaten in größere Würfel geschnitten. Das entfernen der Gemüsehaut entfällt. Die frische Chillischote wird am Stück mit etwas Olivenöl 3-4 Minuten in der Pfanne angebraten, damit das Öl aromatisiert wird. Anschließend gibt man die gewürfelten Zwiebeln hinzu und brät diese glasig an. Danach gibt man die geschnittenen Paprikawürfel dazu und lässt das Ganze etwa 10 Minuten vor sich hin köcheln.

Nach 10 Minuten entfernt man die Chilischote (oder kocht sie bis zum Schluss mit, wenn man es gerne etwas schärfer mag) und gibt die gewürfelten Tomaten und den ausgepressten Knoblauch mit dazu. Der Sataras wird nach Geschlack gesalzen (Vegeta nicht vergessen!) und gepfeffert und muss nun bei niedriger Hitze in einem ausreichend großen Topf bei geschlossenem Deckel für etwa 20 – 25 Minuten garen. Der Sataras ist gar, wenn der Großteil der Flüssigkeit weitestgehend verdampft ist, doch das ist Geschmackssache. Die einen mögen das geschmorte Gemüsegericht etwas flüssiger, die anderen bevorzugen eher eine cremigere Konsistenz. Gegen Ende der Garzeit rührt man noch 4 frische Eier hinein und kann den Sataras nach Belieben mit Kräutern wie frischem Dill, Petersilie oder Oregano verfeinern.

Das isst man zu Sataras

In Kroatien isst man sehr gerne Brot zu Eintöpfen, so dass Sataras vielerorts mit frischem Weißbrot, etwas Frischkäse (Brunch) und einem grünem Salat serviert wird. Wer mag, kann den kroatische Gemüseeintopf noch mit etwas Ajvar verfeinern. Alternativ passen natürlich auch gekochter Reis, Kartoffelpürree oder Polenta als Beilage sehr gut. Sataras ist zwar ein sehr simples und dennoch außerordentlich leckeres Gericht, welches wie viele andere Eintöpfe auch, am Folgetag sogar noch etwas besser schmeckt. Gibt man diesem Gericht noch Zucchini und Auberginen dazu, hat man ein sehr bekanntes Gemüsegericht aus der provenzalischen Küche Südfrankreichs, nämlich die allseits bekannte und beliebte französische Ratatouille.